Bischof Mor Dionyisus Isa Gürbuz
Bischof Mor Dionyisus Isa Gürbüz wurde 1964 in Keferze geboren. Seine theologische Ausbildung absolvierte er im Priesterseminar des
Klosters Mor
Gabriel. Wo er später in den Mönchsorden eintrat und seine Priesterweihe durch den Erzbischof von TurAbdin, Mor Timotheus Samuel Aktas erhielt.
Ende der 80er Jahre wurde er nach Damaskus geschickt und lehrte am theologischen Patriarchalseminar Mor Ephrem Syrisch und die liturgischen Fächer. Als Mönch betreute er eine Weile auch die syrischen Gemeinden in Ägypten. Später ernannte ihn der Patriarch Mor Ignatius Zakka Iwas zum Spiritual und Direktor des Seminars, bis er im September 1996 zum Bischof geweiht und damit Sekretär des Patriarchen wurde.
Zum Zweck des Studiums der englischen Sprache hielt er sich für ein Jahr in den USA auf. Neben dem Syrischen spricht er Türkisch, Kurdisch, Arabisch und nicht zuletzt Englisch.
Mönch Musche Gürbuz
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Chorepiskopos Aziz Günel.
Chorepiskopos Aziz Günel war ein berühmter Kopist und Kalligraph. Er wurde 1919 in Keferze geboren und starb Ende Oktober in
Belgien im Alter von 78
Jahren. Am 2. November 1997 wurde in Anwesenheit von vielen
Geistlichen und Gläubigen im Kloster
Zuerst war er Pfarrer in Keferze und Adiyaman, bevor er von 1957 bis in die 70er Jahren in Diyarbakir und schließlich bis vor zwei Jahren in Istanbul predigte. Chorepiskopos Aziz hat über 36 syrische Handschriften darunter auch Husoye, Phenkiyotho und vier Bibellektionare abgeschrieben.
Außer dem oben genannten Buch verfasste er zwei Mimre über den Tod des Erzbischofs Mor Timotheus Toma Aras von Tur'Abdin (242 Bote) 1947, und des Patriarchen Ephrem Barsaum (in 7 Kapitel, 280 Bote) 1959 in Mesiye Kitabi.
Chorepiskopos Numan Aydin
Ein berühmter Vertreter der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien war Chorepiskopos Numan Aydin. Er ist am 9. Juni 1909 als Sohn von Pfarrer Circis Aydin in Keferze geboren.
Kurze Zeit später ist er von Bischof Antimos von Kerboran in der Mor Izozoel Kirche getauft worden.
Chorepiskopos Numan begann seinen schulischen Werdegang in der aramäischen Grundschule in Midyat, wo er 5 Jahre lang die Sprachen Arabisch und Türkisch lernte. 1923 heirattete er Ferida Marauwge
1925 wurde er zum Qoruyo und 1926 zum Subdiakon geweiht. Am 3.7.1933 ernannte ihn Bischof Mor Timatheos Tuma Aras zum Diakon und gleichzeitig zu seinem Sekretär. 10 Jahre später wollte ihn die Gemeinde, der Mor Barsaumo Kirche in Midyat als Pfarrer haben. Am 3. Juli 1943 wurde er schliesslich von Bischof Hanna Dolabani zum Pfarrer geweiht. Im Jahre 1952 wurde Chorepiskopos Numan vom Patriarchen Afrem I zum Chrorepiskopos geweiht. Anschliessend war er von 52-73 der Sekretär von Bischof Ivannis Afrem, der Diözese des TurAbdin. Von 1973 bis 1982 war er der Patriarchalvikar der Diözese des TurAbdin.
Er vollzog in dieser Zeit die verschiedensten Taten und baute für die Kirche Mor Barsaumo in Midyat eine Kuppel aus schönen Steinen, 3 Altare und renovierte auch den Innenteil und den Haupteingang der Kirche. Im Hof errichtete er eine aramäische Schule (Madresse).
Chorepiskopos Numan Aydin war sowohl handwerklich als auch literarisch begabt. Er eröffnete eine Bibliothek mit 200 – 250 Bücher für die Kirche Mor Barsaumo in Midyat. Inhalte dieser Bibliothek waren jedoch nicht nur Bücher sondern auch komplette Austattungen der Kirche.
Er verfasste verschiedene Bücher wie z.B.:
Außerdem übersetzte er Bücher aus dem Arabischen ins Aramäische:
Chorepiskopos Numan Aydin lebte in einer Zeit, in der er Schulleiter der staatl. Schulen in Midyat und Gastgeber von Soldaten und verschiedenen Staatsgästen war.
1987 ging Churi Numan in die USA und starb leider einige Jahre später dort. Er hinterlässt 7 Kinder, 37 Enkel und 60 UrEnkel. Mögen seine Gebete immer mit uns sein.
Chorepiskopos Gabriel Aydin
Chorepiskopos Gabriel Aydin wurde im Jahre 1926 in Midyat geboren. Er stammt aus einer religiösen Familie und folgte wie sein Bruder Chorepiskopos Numan Aydin dem Beispiel seines Vaters, Pfarrer Circis Aydin und wurde zum Priester geweiht. Sein Sohn, Chorepiskopos Emanuel Aydin setzte die Tradition fort und wurde Hirte einer syrisch-orthodoxen Gemeinde in Wien.
Chorepiskopos Gabriel Aydin besuchte 5 Jahre lang eine Grundschule und lernte verschiedene Sprachen wie Aramäisch, Arabisch und Türkisch.
1945 lehrte er in der Mor Barsaumo Kirche in Midyat das Evangelium. 10 Jahre später lehrte er es als Subdiakon in Istanbul. 1956 wurde er von Bischof Afrem Bilgic, dem Bischof von Midyat zum Pfarrer für die Kirche Mor Petrus in Adiyaman geweiht. 1959 wurde er von Bischof Hanna Dolabani in die Kirche Mort Schmuni nach Mardin geschickt, wo er als Lehrer Aramäisch und Türkisch lehrte.
Chorepisopos Emanuel Aydin
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Chorepiskopos Abdo Günel
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Chorepiskopos Yahkub Güney
Chorepiskopos Yahkub Güney wurde als Sohn von Isa Güney in Keferze geboren. Neben seiner aramäischen Muttersprache sprach er die türkische und arabische Sprache fliessend.
Im Jahre 1954 wurde er von Hasyo Hanna Dolabani für die Kirche Mor Yahkub im kleinen Dorf Bnebil zum Pfarrer geweiht.
Einige Jahre später wurde er zum Chorepiskopos geweiht. Chorepiskopos Yahkub Güney zeichnet sich durch seine sympatische und offene Art aus. Er liebt die Menschen von ganzem Herzen, wie auch andere ihn von ganzem Herzen lieben.
Pfarrer Numan Güney wurde als Sohn von Isa Güney in Keferze geboren. Er ist der jüngere Bruder von Chorepiskopos Yakup Güney. Bereits 1969 wanderte er als einer der Ersten aus dem TurAbdin nach Deutschland aus, zunächst nach Herne(NRW) und später nach Berlin.
Im Jahre 1988 wurde er für die Gemeinde Mor Yakup in Berlin, neben Chorepiskopos Juhanon Teber zum Priester geweiht.
Vorher war er einige Jahre lang Melfono und Diakon in der syrisch-orthodoxen Schule in Keferze.
Mit seiner Frau Seyde hat er einen Sohn, Habib Güney. Seine Vorlieben sind Bücher zu lesen und diese zu studieren. Seine Büchersammlung über die syrisch-orthodoxe Geschichte ist bemerkenswert.
Pfarrer Circis Kaplan
Pfarrer Circis Kaplan wurde 1915 in Keferze als Sohn von Sabo Kaplan geboren. Er wuchs in einer Zeit, die für das aramäische Volk von großem Leid geprägt war.
Im Alter von 38 erhielt er von Mor Ivannis Ephrem Bilgic die Priesterweihe.
Von nun an war er für das Dorf Marbobo als wohl gebildeter und weiser Seelsorger tätig. Seine Messen wurden in einer altehrwürdigen Kirche gehalten die nur noch eine Ruine im Fels war. Nicht weit davon, um genau zu sein 200m entfernt, baute er mit Hilfe von Marauge Hanna und den restlichen Dorfbewohnern die Kirche Mor Bobil.
Zu seinen Lebzeiten verfasste er weit über 40 Bücher in aramäischer Sprache. Im Juli des Jahres 1977 endete das Leben von Pfarrer Circis Kaplan. Sein Leben war eine große Bereicherung für viele Menschen in seiner Gemeinde. Er hat mit seiner beruhigenden Stimme und weisen Worten stets das Herz der Menschen für die heiligen Worte der Bibel geöffnet um das Gute darin zupflanzen.
Pfarrer Sefer Gecer
Pfarrer Sefer Gecer wurde im Jahre 1904 als Sohn von Saume Gecer in Keferze geboren.
Der perfekt Türkisch und Arabisch sprechende Familienvater war bekannt für seine schöne Stimme, mit der er den Gottesdienst verherrlichte.
Er wurde im September 1954 zusammen mit Chorepiskopos Yahkub Güney von Bischof Hanna Dolabani zum Pfarrer geweiht und betreute 31 Jahre lang, die Gemeinden in Kilat'mara, Midyat und Umgebung.
Seine jahrelange Arbeit, die er für seine Gemeinde u.a. in der Mor Gewargis Kirche in Kilat’mara tätigte wurde ihm hoch angerechnet.
Pfarrer Sefer Gecer ist am 17. Mai 1996 in Aschaffenburg (Deutschland) von uns gegangen und kurze Zeit danach im Kloster Mor Afrem in Holland beigesetzt worden.
Pfarrer Melke Gümüs
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Pfarrer Kerim Gabriel Asmar
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Falls einige bekannte Persönlichkeiten dieser Zeit vergessen wurden, können Sie mich gerne kontaktieren.